Cornwall – KünstlerInnen erobern Land und Landschaft

Vortrag
Kultur / Geisteswissenschaften
Mittwoch, 8. Februar 2017 um 15:30 Uhr
Dr. Gerhild H. M. Komander
Cornwall – KünstlerInnen erobern Land und Landschaft

In den frühen Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts entdeckten britische KünstlerInnen Cornwall als Motiv ihrer Malerei und Lebensort. 1882 ließ sich Walter Langley als erster Künstler in dem Fischerdorf Newlyn an der Westküste Cornwalls nieder. Ihm folgten KünstlerInnen, die sich zuvor in Paris, Antwerpen und in der Bretagne geschult hatten. Der „Geist der Schule von Barbizon“ wirkte vorbildlich: die harte Arbeit der Menschen, die rauhe Landschaft der kornische Küste und das Leben in einer vorgegebenen Gemeinschaft erschien darstellenswert. In St. Ives ließen sich Naum Gabo, Barbara Hepworth und viele andere nieder. Die Stadt inspirierte Virginia Woolf zu ihrem Roman „Die Fahrt zum Leuchtturm“. Der Ruf als Künstlerkolonie hält sich mit dem Hepworth-Atelierhaus, der Tate Gallery, zahlreichen Galerien und einer großen Künstlerschaft bis in die Gegenwart.

Dr. Gerhild H. M. Komander, Kunsthistorikerin, Berlin

Bitte beachten Sie auch den Vortrag über Cornwall am 24.01. um 17.30 Uhr.

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Kalendereintrag:

Mittwoch, 8. Februar 2017 - 15:30