Programm
Donnerstag, 01.02.2007
Do01.02.19:30
Urania-Reihe "Das Problem der Zeit"
- Prof. Dr. Hans Poser, Institut für Philosophie, TU Berlin, vorm. Präsident der Allgemeinen Gesellschaft für Philosophie in Deutschland
Die Verwissenschaftlichung der Zeit - Descartes, Newton, Leibniz und die physikalische Zeitauffassung
Die Zeit sei ein Phantasma, hatte Thomas Hobbes gesagt: Keiner kann sie sehen, erfahren, erfassen. Wie aber kann sie dann in einem kausalen Bild der Welt ihren Platz finden? Descartes behandelt sie als Dauer, Newton sieht sie als etwas Absolutes - was im 17. Jahrhundert bedeutete: als etwas Göttliches - während Leibniz sie relational versteht. Und dann gibt es ja auch noch die Physik. Mit der Verwissenschaftlichung der Zeit wird deutlich, wie mit dem jeweiligen Zeitbegriff ganze metaphysische Weltsichten verknüpft sind.






