Programm
Dienstag, 04.12.2007
Di04.12.20:00
Filmveranstaltung mit Diskussion
- Dokumentarfilm
Der gewöhnliche Faschismus
Filmabend mit Podiumsdiskussion
Michail Romms Film "Der gewöhnliche Faschismus" ist ein außergewöhnliches Werk. In 18 Kapiteln geht der Film der Frage nach, wie der todbringende Wahn entsteht und was ihm vorausgeht. Durch die assoziative Struktur und das Unspektakuläre der Beispiele eröffnet er vielfältige Perspektiven und Optionen vor allem auch im Hinblick auf die überlieferten Bilder des Nationalsozialismus und die in den Jahren eingeschliffenen Sehkonventionen. Und er zeigt in eindringlicher Weise die Verwandlung einer zivilen Menge in eine uniformierte Gesellschaft.
Der Film wird in der Diskussion und der Einführung vorgestellt und begleitet durch Maja Turowskaja, die zusammen mit Michail Romm und Juri Chanjutin das Drehbuch verfasste. Sie ist eine der letzten lebenden Zeugen der Entstehungsgeschichte und hat in der Vorbereitung des Films über 2 000 000 Filmmeter gesichtet. Als Filmwissenschaftlerin international hoch angesehen hat sie auch heute noch Lehraufträge in Deutschland, Russland, Kanada, den USA und weiteren Ländern.
Diskussionsteilnehmer: Dr. Maja Turowskaja, Dr. Renata Helker (Filmwissenschaftlerin, Berlin), Prof. Wolfgang Wippermann (FU Berlin), Prof. Jürgen Haase (Progress Film), Dr, Christian Staffa (Aktion Sühnezeichen) sowie Vertreter aus der Politik.
Moderation: Christoph Heubner, Internationales Auschwitz Komitee.
Preise: 4,- Euro, Urania-Mitglieder, StudentInnen und SchülerInnen mit Ausweis 2,50 Euro
Michail Romms Film "Der gewöhnliche Faschismus" ist ein außergewöhnliches Werk. In 18 Kapiteln geht der Film der Frage nach, wie der todbringende Wahn entsteht und was ihm vorausgeht. Durch die assoziative Struktur und das Unspektakuläre der Beispiele eröffnet er vielfältige Perspektiven und Optionen vor allem auch im Hinblick auf die überlieferten Bilder des Nationalsozialismus und die in den Jahren eingeschliffenen Sehkonventionen. Und er zeigt in eindringlicher Weise die Verwandlung einer zivilen Menge in eine uniformierte Gesellschaft.
Der Film wird in der Diskussion und der Einführung vorgestellt und begleitet durch Maja Turowskaja, die zusammen mit Michail Romm und Juri Chanjutin das Drehbuch verfasste. Sie ist eine der letzten lebenden Zeugen der Entstehungsgeschichte und hat in der Vorbereitung des Films über 2 000 000 Filmmeter gesichtet. Als Filmwissenschaftlerin international hoch angesehen hat sie auch heute noch Lehraufträge in Deutschland, Russland, Kanada, den USA und weiteren Ländern.
Diskussionsteilnehmer: Dr. Maja Turowskaja, Dr. Renata Helker (Filmwissenschaftlerin, Berlin), Prof. Wolfgang Wippermann (FU Berlin), Prof. Jürgen Haase (Progress Film), Dr, Christian Staffa (Aktion Sühnezeichen) sowie Vertreter aus der Politik.
Moderation: Christoph Heubner, Internationales Auschwitz Komitee.
Preise: 4,- Euro, Urania-Mitglieder, StudentInnen und SchülerInnen mit Ausweis 2,50 Euro






