Programm
Sonntag, 02.03.2008
So02.03.10:30
Philosophisches Café I Die eigene Religion finden
- Prof. Dr. Lutz von Werder, Philosoph, Träger Deutscher Biografie-Preis 2010, Berlin
Die großen Weltreligionen: Max Weber
Max Weber (1864-1920) ist der Vater der deutschen Religionssoziologie. Für ihn ist religiöses Handeln soziales, sinnhaftes Handeln. Mit "sozialem Handeln", ist Handeln gemeint, das an Zielen, Zwecken oder Wertvorstellungen orientiert ist, also nicht einfach so passiert. Damit ist es stets in einen gesellschaftlichen Rahmen eingebettet. In seinem Werk "Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus" stellte er die These auf, dass zentrale Elemente calvinistischer Theologie vom Einfluss auf den modernen Kapitalismus gewesen seien. Von ihm stammt auch die Vorstellung der "Entzauberung der Welt", wonach Religion, die von ihm eher im Irrationalen verortet wird, ihrer Aufgabe der umfassenden Sinngebung und Weltdeutung in der abendländischen Gesellschaft nicht mehr gerecht werden kann. Lutz von Werder stellt Ihnen vor, wie Webers Thesen im Zusammenhang mit den großen Weltreligionen zu verstehen sind.
Das nächste Café findet am 06.04. zum Thema "Die Religion des Traumes - Carl Gustav Jung" statt.
Das nächste Café findet am 06.04. zum Thema "Die Religion des Traumes - Carl Gustav Jung" statt.






