Programm
Donnerstag, 09.09.2010
Do09.09.17:30bisDo09.09.19:30
Podiumsdiskussion mit Ärzten und Therapeuten I Eine Veranstaltung der Kliniken im Theodor-Wenzel-Werk (TWW)
- Podiumsdiskussion
Tabuthema Ess-Störungen: "Zum Fressen gern - find ich zum Kotzen" - Eintritt frei
Magermodels und klapperdürre Promis ziehen immer häufiger die mediale Aufmerksamkeit auf sich - unrühmlich stehen sie in der öffentlichen Diskussion um ein vermeintliches Körperideal und haben damit auch eine vorsichtige Auseinandersetzung mit der Sucht nach dem mageren Körper voran gebracht.
Doch viel häufiger als diese offensichtliche ist eine andere Form der Ess-Störung: die Bulimie.
Auch als Ess-Brechsucht bezeichnet, verbirgt sich hinter dieser Krankheit die unkontrollierte Sucht, nach übermäßigem Essen um das soeben Verzehrte im nächsten Moment in die Toilette zu erbrechen. Ein Rhythmus, der das Leben zur Hölle macht.
Vor allem heimlich ist diese Sucht, und die Scham der Betroffenen ist tatsächlich enorm groß. Mehr als 600.000 Betroffene, so jüngste Schätzungen, leiden in Deutschland an einer Bulimie, die meisten sind weiblich und zwischen 15 und 35 Jahre alt. Über viele Jahre leben sie am Abgrund, sind gefangen in ihrer Sucht und den Ess-Attacken hilflos ausgeliefert, leiden an depressiven Verstimmungen und sozialer Isolation. Die wenigsten aber suchen fachärztlich-/ psychotherapeutischen Rat. Dabei sind auch die körperlichen Folgen fatal: Verlust der Zahnsubstanz, Entzündung der Speiseröhre, Elektrolytentgleisungen mit möglichen Herz-Rhythmus-Störungen und Muskellähmungen - und die Gefahr, in die Magersucht zu gleiten…
Wie kann man eine Bulimie erkennen, wo liegen die Ursachen, und welche Unterstützungen können Betroffene in Anspruch nehmen? Die Referenten sind Ärzte und Therapeuten der Abteilung Psychosomatik der Kliniken im TWW und ausgewiesene Experten auf dem Gebiet der Ess-Störungen.
- Dr. Wolfram Keller, Chefarzt der Abteilung Psychosomatik und Psychotherapie mit
internistischem Schwerpunkt
- Dr. Christian Thiele, Oberarzt der Abteilung Psychosomatik und Psychotherapie mit
internistischem Schwerpunkt
- Dr. Sabine Iamello, Stationsärztin
- Norbert Kemper, Dipl.-Psychologe und Psychoanalytiker
Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene, Angehörige und alle am Thema Interessierten. Die Mediziner stehen auch in den Pausen sowie im Anschluss an die Podiumsrunde für weiterführende Fragen zur Verfügung.
Doch viel häufiger als diese offensichtliche ist eine andere Form der Ess-Störung: die Bulimie.
Auch als Ess-Brechsucht bezeichnet, verbirgt sich hinter dieser Krankheit die unkontrollierte Sucht, nach übermäßigem Essen um das soeben Verzehrte im nächsten Moment in die Toilette zu erbrechen. Ein Rhythmus, der das Leben zur Hölle macht.
Vor allem heimlich ist diese Sucht, und die Scham der Betroffenen ist tatsächlich enorm groß. Mehr als 600.000 Betroffene, so jüngste Schätzungen, leiden in Deutschland an einer Bulimie, die meisten sind weiblich und zwischen 15 und 35 Jahre alt. Über viele Jahre leben sie am Abgrund, sind gefangen in ihrer Sucht und den Ess-Attacken hilflos ausgeliefert, leiden an depressiven Verstimmungen und sozialer Isolation. Die wenigsten aber suchen fachärztlich-/ psychotherapeutischen Rat. Dabei sind auch die körperlichen Folgen fatal: Verlust der Zahnsubstanz, Entzündung der Speiseröhre, Elektrolytentgleisungen mit möglichen Herz-Rhythmus-Störungen und Muskellähmungen - und die Gefahr, in die Magersucht zu gleiten…
Wie kann man eine Bulimie erkennen, wo liegen die Ursachen, und welche Unterstützungen können Betroffene in Anspruch nehmen? Die Referenten sind Ärzte und Therapeuten der Abteilung Psychosomatik der Kliniken im TWW und ausgewiesene Experten auf dem Gebiet der Ess-Störungen.
- Dr. Wolfram Keller, Chefarzt der Abteilung Psychosomatik und Psychotherapie mit
internistischem Schwerpunkt
- Dr. Christian Thiele, Oberarzt der Abteilung Psychosomatik und Psychotherapie mit
internistischem Schwerpunkt
- Dr. Sabine Iamello, Stationsärztin
- Norbert Kemper, Dipl.-Psychologe und Psychoanalytiker
Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene, Angehörige und alle am Thema Interessierten. Die Mediziner stehen auch in den Pausen sowie im Anschluss an die Podiumsrunde für weiterführende Fragen zur Verfügung.






