Was der Staat in der Flüchtlingsproblematik tut – und was er noch tun kann

Diskussion
Politik / Wirtschaft / Gesellschaft
Reihe
Vom Umgang mit dem Fremden/den Fremden
Donnerstag, 2. März 2017 um 19:30 Uhr
Podiumsgespräch
Was der Staat in der Flüchtlingsproblematik tut – und was er noch tun kann

Furcht vor dem/den Fremden ist im öffentlichen Diskurs heutzutage eines der Dauerthemen. Die Reihe „Vom Umgang mit dem Fremden /den Fremden“ wird aus philosophischen, biologischen, rechtlichen und sozialwissenschaftlichen Perspektiven in Podiengesprächen und Einzelvorträgen beleuchten, was es mit diesem Phänomen auf sich hat und wie damit sinnvollerweise umgegangen werden kann.

Die sogenannte „Flüchtlingsproblematik“ ist vor allem eine Problematik, die unseren Staat betrifft. Und zwar auf allen Ebenen. Von der Verwaltung über die Rechtsprechung bis hin zur institutionellen Betreuung; von der Aufnahme über die Duldung bis hin zu Integration oder Abschiebung. Der Staat ist dabei eingebunden in internationale Vereinbarungen genauso wie in föderalistische Kompetenzregelungen. Aus dieser komplexen Gemengelage heraus stellt sich die Frage: Was sind hier eigentlich die Handlungsspielräume, welche rechtlichen Rahmenbedingungen gibt es und wie können Rechtsvorgaben umgesetzt werden, gerade wenn in der Öffentlichkeit der Eindruck erzeugt wird, der Staat sei hier weitgehend hilflos.

Prof. Dr. Peter Knösel, FH Potsdam

Dr. Claudia Langeheine, Präsidentin des Landesamts f. Flüchtlingsangelegenheiten, Berlin

R.A. Prof. Dr. Benno Heussen, Universität Hannover & HEUSSEN Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Berlin

Urania
An der Urania 17
berlin, Berlin
10787
germany

Kalendereintrag:

Donnerstag, 2. März 2017 - 19:30