„Wolkensäule und Feuerschein“ – Jüdisches und christliches Denken nach Auschwitz

Vortrag
Philosophie / Spiritualität / Religion
Reihe
Brennpunkt Religion
Dienstag, 12. April 2016 um 19:30 Uhr
Dr. Christoph Münz
„Wolkensäule und Feuerschein“ – Jüdisches und christliches Denken nach Auschwitz

Reihe Brennpunkt Religion

In Zusammenarbeit mit dem Ökumenischen Zentrum der EKBO und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ), Berlin e.V. Dr. Christoph Münz, Historiker, Journalist, Herausgeber des Newsletters „COMPASS-Infodienst für christlich-jüdische und deutsch-israelische Tagesthemen im Web“

Der Holocaust, die Vernichtung von mehr als sechs Millionen Juden inmitten des „christlichen Abendlandes“, stellt jeden Glauben und jede Theologie, in deren Mittelpunkt ein allmächtiger und allgütiger Gott steht, radikal in Frage. Rabbiner, Philosophen und Intellektuelle ringen seit Mitte der 60er Jahre intensiv um eine Antwort auf diese Frage nach Gott im Angesicht solchen unvorstellbaren Leidens. Ist Gott nicht längst tot? Der Vortrag führt in jüdisches Denken und die sogenannte „Holocaust-Theologie“ ein, stellt jüdische Positionen und deren Anfragen an christliche Theologie sowie einige ausgewählte christliche Positionen vor. Er diskutiert auch, ob und mit welchen Konsequenzen die christliche Theologie und Religion und auch die säkulare Gesellschaft vom jüdischen Ringen um Gott nach Auschwitz Kenntnis nehmen sollten.

Moderation: Dr. Andreas Goetze, Landespfarrer für interreligiösen Dialog (EKBO)

Dr. Christoph Münz, Historiker, Journalist, Herausgeber des Newsletters „COMPASS-Infodienst für christlich-jüdische und deutsch-israelische Tagesthemen im Web“

Urania
An der Urania 17
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10787
germany

Kalendereintrag:

Dienstag, 12. April 2016 - 19:30