Charlottenburgs Villenviertel Westend: ein „ruhiges Asyl“ für Wohlhabende und Prominente

Vortrag
Berlin
Dienstag, 17. April 2018 um 15:30 Uhr
Birgit Jochens
Charlottenburgs Villenviertel Westend: ein „ruhiges Asyl“ für Wohlhabende und Prominente

1866 gründete Albert Werckmeister im westlichen Charlottenburg eine Villenkolonie „für die gehobenen Stände“. Hier siedelten sich höhere Beamte, Militärs und Kaufleute, aber auch viele Gelehrte und Künstler an. Sie einte ein Streben nach einem beschaulichen, naturnahen Leben. Anfangs begnügte man sich mit bescheidenen Landhäusern, doch bald folgt der Bau großer Villen mit gehobenem Komfort: Es gab eine moderne Abwasserbeseitigung, Straßenpflasterung und Frischwasser aus dem Wasserwerk am Teufelssee. Anziehungspunkte für das gesellschaftliche Leben waren u.a. das Kasino und die Rennbahn. Auch wenn viele dieser Einrichtungen nicht mehr erhalten sind, gehört Westend auf Grund der architektonischen Vielfalt der Villen und der großen Gärten immer noch zu den bevorzugten Wohngegenden Berlins.

Bitte beachten Sie auch die Führung am 28.04.

Birgit Jochens, Historikerin, Leiterin des Museums Charlottenburg-Wilmersdorf a. D., Berlin

Urania
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10787
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Kalendereintrag:

Dienstag, 17. April 2018 - 15:30