© Fritz Paul

Das Grenzdurchgangslager Friedland

Die langen Schatten von Krieg und Vertreibung

Kultur, Reisen und Berlin - Vortrag
C
Mo, 21.1.2019, 15:30 Uhr
21.01.2019 - 15:30
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Dr. Christopher Spatz

Beschreibung

Millionen Menschen querten die innerdeutsche Grenze von Ost nach West und passierten ab September 1945 das Grenzdurchgangslager Friedland in Niedersachsen. Sie kamen aus dem Kommunismus in den Kapitalismus, aus einer fremdgewordenen Heimat in eine ungewisse Zukunft. Für die Eintreffenden bedeutete das Lager ein Durchatmen, aber auch Abschied und Endgültigkeit. Getriebenheit, Verelendung und Rührseligkeit, Tod und Neuanfang bildeten hier ein verstörendes Nebeneinander. Was bedeutet es, entwurzelt zu sein? Wie erlebt und empfindet man das Ankommen in einem neuen System? Christopher Spatz erzählt von dem entscheidenden Moment des Weltenwechsels und den Facetten der Heimatlosigkeit. Zahlreiche Aufnahmen des Fotoreporters Fritz Paul, viele davon bislang unveröffentlicht, bieten überraschende Blicke auf die Vertriebenen, Zivilverschleppten, Heimkehrer und Aussiedler der 1950er-Jahre.
Mit Bildern von Fritz Paul.

Dr. Christopher Spatz, Historiker, Bremen

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030 – 218 90 91

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