Der Mensch – ein „erinnerndes Wesen“?

Über unseren Umgang mit der Vergangenheit

Kultur, Reisen und Berlin - Gespräch
C
Fr, 22.2.2019, 19:30 Uhr
22.02.2019 - 19:30
Prof. Jan Assmann, Dr. Manfred Osten

Beschreibung

Die Beschäftigung mit dem Gedächtnis boomt. Seit Jahren häufen sich die Publikationen, die u. a. auch das kulturelle Gedächtnis der Deutschen vermessen. Der Heidelberger Ägyptologe Jan Assmann hat sich nie nur an die Antike gehalten. Als maßgeblicher Ideengeber der Gedächtnisforschung hat er z. B. auch Stellung genommen zum Berliner Holocaust-Denkmal. Welche grundsätzlichen Fragen der Gedächtnisforschung spielen hierbei, aber auch für den heutigen Umgang mit der Vergangenheit eine Rolle? Wieweit wird das ständig beschleunigte Leben nur noch nach vorwärts gelebt, aber nicht mehr nach rückwärts verstanden? Sind wir gedächtnislose „Legionäre des Augenblicks“ (Nietzsche) oder (noch) „erinnernde Wesen“? Fragen, denen Jan Assmann („Religion und Gedächtnis“) - der in diesem Jahr zusammen mit seiner Frau Aleida Assmann mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet wurde - und Manfred Osten („Das geraubte Gedächtnis“) nachgehen werden.

Prof. Jan Assmann, Ägyptologe, Religionswissenschaftler, Kulturwissenschaftler, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Dr. Manfred Osten, Jurist, Kulturhistoriker, ehem. Generalsekretär der Alexander-von-Humboldt-Stiftung, Bonn

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