Die Außenpolitik der USA nach der Zeitenwende

Neue Geschlossenheit im Angesicht der russischen Aggression?

Politik, Wirtschaft und Gesellschaft - Podiumsdiskussion
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Mi, 1.6.2022, 19:30
01.06.2022 - 19:30
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Cathryn Clüver Ashbrook, u.a.

Beschreibung

Die russische Invasion der Ukraine war ein Epochenbruch. Sie stellt die westliche Werte- und Verteidigungsgemeinschaft vor die größte Herausforderung seit Gründung der NATO. Zugleich erneuert sie die Raison d’être des Bündnisses und führt zu einer neuen Geschlossenheit.

Für die USA bedeutet diese Entwicklung nach dem „pivot to Asia“, der Orientierung der Außenpolitik nach Asien, eine Neubewertung des Stellenwerts des amerikanischen Engagements in Europaund der NATO. Zugleich steht die Biden-Regierung vor der Herausforderung, tragfähige außenpolitische Lösungen für die Krise vor dem Hintergrund innenpolitischer Polarisierung zu finden. Kommt es auch in den USA zu einer Erneuerung der außenpolitischen Geschlossenheit, zu einem neuen außenpolitischen Konsens?

Die Veranstaltung findet auch im Livestream statt.

Ljudmyla Melnyk ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Politik e.V. in Berlin und Senior Project Manager des “German-Ukrainian Researchers Network.” Ihr neuestes Projekt ist der Podcast “Ukraine MEMO” mit Interviews und Hintergrunddiskussionen über die gegenwärtigen politischen und sozialen Entwicklungen in der Ukraine.

Cathryn Clüver Ashbrook arbeitete u.a. für CNNund das European Policy Centre in Brüssel. Sie ist Mitbegründerin und Geschäftsführerin des Future of Diplomacy-Projekts an der Harvard Kennedy School und war Direktorin und CEO der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik in Berlin.

Elizabeth Horst ist Gesandte-Botschaftsrätin für öffentliche Angelegenheiten an der US-Botschaft in Berlin. In der US-Vertretung in Tallinn, Estland leitete sie ein auf die transatlantische Sicherheit an der Ostflanke der NATO ausgerichtetes Team. Zu ihren weiteren Auslandsposten gehörten Kiew (Ukraine), Zabul (Afghanistan), Moskau (Russland), Duschanbe (Tadschikistan) und Lahore (Pakistan).

Prof. Dr. Markus Ziener hat lange Jahre als Korrespondent aus Warschau, Moskau, dem Mittleren Osten und Washington berichtet. Ziener lehrt an der Hochschule für Kommunikation und Wirtschaft in Berlin und arbeitet als freier Journalist u.a. für die LA Times und den Deutschlandfunk.

Dr. Thomas Greven ist Privatdozent für Politikwissenschaft am John F. Kennedy-Institut für Nordamerikastudien der Freien Universität Berlin. Greven war Mitarbeiter von Bernie Sanders im US-Kongress und als Berater von transnationalen Kampagnen tätig.

In Zusammenarbeit mit der US-Botschaft Berlin

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