LANGE LINIEN

Friedlos – Die Deutschen zwischen Kriegsgewalt und Friedenssuche

Podiumsgespräch

Von 1648 bis heute – 500 Jahre Ringen um Krieg und Frieden: Eckart Conze beleuchtet die historischen Bezüge der aktuellen deutschen Außenpolitik.

Eckart Conze et al.

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Die deutsche Außenpolitik der Gegenwart steht in historischen Traditionen. Über Jahrhunderte war die Mitte Europas Ort der Auseinandersetzung um Frieden und Vormacht. Krieg und Gewalt waren – und sind – Teil dieser Geschichte. Im Scheinwerferlicht der Zeitenwende beleuchtet Eckart Conze eine Thematik von höchster Aktualität. So wichtig eine verteidigungsfähige Bundeswehr ist, so wenig dürfen Außenpolitik und Diplomatie in den Hintergrund treten. Eckart Conze verbindet in historischer Perspektive das Streben nach Frieden mit der Gewalt des Krieges und stellt die Frage nach deutschen Interessen und der deutschen Rolle in Europa und der Welt.

Eckart Conze ist Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Marburg und zählt zu den profiliertesten deutschen Zeithistorikern. An den Universitäten Cambridge, Toronto, Utrecht und Jerusalem hatte er Gastprofessuren inne. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören die Geschichte von Adel und Eliten, die internationale Politik vom 18. bis ins 21. Jahrhundert, die Geschichte der Bundesrepublik sowie die Historische Sicherheitsforschung. Dass Eckart Conze keine Scheu vor großen Debatten hat, hat er als Mitautor von ›Das Amt und die Vergangenheit‹ bewiesen.

Informationen zum Podium folgen in Kürze.

Eintritt: 8 €, ermäßigt: 5 €, Mitglieder: 3 €

Foto: picture alliance / Uwe Zucchi