LANGE LINIEN

Das siebte Kreuz (USA 1944)

Von Berlin nach Hollywood

Der auf Anna Seghers Roman basierende Film über die Flucht von KZ-Häftlingen im Jahr 1936. Im Anschluss diskutieren Knut Elstermann und Jenny Erpenbeck.

Film und Podium mit Knut Elstermann und Jenny Erpenbeck


Veranstaltung im Centrum Judaicum, Oranienburger Str. 28-30
kostenfreie Tickets

Viele jüdische Filmschaffende wurden von den Nationalsozialisten ins Exil getrieben. Sie prägten die Berliner Kultur der Weimarer Republik und gestalteten nach ihrer Ankunft in den USA die aufblühende Filmindustrie in Hollywood entscheidend mit. Die Filmreihe „Von Berlin nach Hollywood“ rückt diese jüdischen Filmschaffenden ins Zentrum, macht die Kontinuitäten ihres Schaffens zwischen Berlin und Hollywood sichtbar und unterstreicht ihren Platz in der Filmgeschichte. Die Filmauswahl spiegelt sowohl individuelle Lebenswege als auch kollektive Erfahrungen von Flucht, Exil und kultureller Neuverortung.

Der auf Anna Seghers Roman basierende Film des Regisseurs Fred Zinnemann über die Flucht von KZ-Gefangenen im Jahr 1936 setzt dem Terror der Nazi-Herrschaft eine humanistische Botschaft entgegen. In Nebenrollen treten geflüchtete jüdische Filmschaffende wie Helene Weigl und Alexander Granach auf. Knut Elstermann spricht im Anschluss mit der Schriftstellerin und Regisseurin Jenny Erpenbeck.

Filmlänge 110 Minuten, FSK 12

Die nächsten Termine der Filmreihe »Von Berlin nach Hollywood«:

28. April, 19:30 Uhr »Menschen im Hotel«, Urania Berlin
10. Mai, 18:00 Uhr »Hotel Berlin«, im Kino Krokodil (Greifenhagener Str. 32, 10437 Berlin) im Rahmen des Jüdischen Filmfestivals Berlin-Brandenburg, buchbar in Kürze

Eine Zusammenarbeit mit der Stiftung Neue Synagoge – Centrum Judaicum und dem Jüdischen Filmfestival Berlin-Brandenburg

Eintritt frei: Tickets online buchbar

Foto: UnitedArchives via IMAGO