Gesellschaftliche und medizinische Aspekte des demographischen Wandels. Wie viel Alte(r) verkraftet die Gesellschaft?

Mensch und Natur - Podiumsdiskussion
C
Mi, 5.10.2011, 18:30
05.10.2011 - 18:30

Beschreibung

Diskurs-Reihe 'Gesundheitsforschung für uns?'
im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2011 - Forschung für unsere Gesundheit

Gesundheit ist ein hohes Gut. Dementsprechend hoch sind unsere Erwartungen und Anforderungen an die Gesundheitsforschung. Wir wollen möglichst lange möglichst gesund leben. Doch die Gesundheitsforschung muss nicht nur wirksame Lösungen für die Zukunft entwickeln, sondern bei Innovationen auch das Kosten-Nutzen-Verhältnis, gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen berücksichtigen. Besonders im Bereich der Gesundheitsforschung wird daher oft die Frage aufgeworfen, welche Forschung sinnvoll ist. Aus ethisch-moralischem, medizinischem oder politischem Blickwinkel werden hochkontroverse Themen von Experten und herausragenden Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Disziplinen diskutiert.

Das Publikum kann sich vorab an Themeninseln über die Podiumsgäste, ihre Institutionen und ausgewählte Thesen informieren. Eingereichte Zuschauerfragen ergänzen die Diskussion, auch vorab per Mail unter: diskurs@urania-berlin.de.

Moderation: Jan Schweitzer, Chefredakteur, Zeit Wissen Magazin, Hamburg

Podium:
Prof. em. Dr. Herwig Birg, Prof. em. für Bevölkerungswissenschaft, Universität Bielefeld und Mitglied des Demographie-Beirats der Regierung des Landes Sachsen-Anhalt
Prof. Dr. Uwe Fachinger, Professur im Fachgebiet „Ökonomie und Demographischer Wandel“, Institut für Gerontologie, Zentrum Altern und Gesellschaft, Universität Vechta
Prof. Dr. Thomas Rentsch, Prof. für Philosophie an der TU Dresden, Projektleiter des Forschungsprojekts 'Gutes Leben im hohen Alter', Mitglied der Expertenkommission 'Ziele der Altenpolitik' der Bertelsmann-Stiftung
Prof. Dr. med. Elisabeth Steinhagen-Thiessen, Ärztliche Direktorin/Geschäftsführerin des Evangelischen Geriatriezentrums Berlin, Charité Universitätsmedizin, Mitglied der Akademiengruppe 'Altern in Deutschland', Projektleiterin der Berliner Altersstudie II

Alle Informationen unter: www.urania.de/gesundheitsforschung

Gefördert vom BMBF im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2011 - Forschung für unsere Gesundheit

Nächste Termine der Diskurs-Reihe:
Mi, 02.11.11., Freier Wille und Verantwortung des Einzelnen. Sind gesundheitliches
Selbstmanagement, Vorsorge und Therapien überhaupt möglich?
Do, 01.12.11., Individualisierte Medizin zur modernen Gesundheitsversorgung. Ist das ohne
Risiken?

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