04. April 2018

Pressemitteilung

Kommunikations- und Kulturmanager Ulrich Weigand wird neuer Direktor der Urania Berlin

Berlin, den 4. April 2018. Zum Monatsbeginn übernahm Ulrich Weigand die Geschäftsführung und Direktion der Urania Berlin e.V. als Nachfolger von Dr. Ulrich Bleyer. Mit der Ernennung von Ulrich Weigand zum Direktor führt erstmals ein Experte für Kommunikation und Netzwerke die traditionsreiche 130 Jahre alte Berliner Kultur- und Wissenschaftseinrichtung. Der 43-jährige Kulturmanager war zuvor als Sprecher am Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung tätig. Weigand ist der Urania bereits seit über elf Jahren eng verbunden: Von 2007 bis 2011 war er als Leiter der Kommunikationsabteilung und Sprecher der Urania aktiv. In den vergangenen zwei Jahren wirkte er ehrenamtlich im Vorstand mit.

Gabriele Thöne, Vorstandsvorsitzende der Urania Berlin e.V., Rechtsanwältin und Staatssekretärin a.D.: „Die Urania Berlin ist heute wichtiger denn je als Plattform für Wissenschaft, für gesellschaftlichen und politischen Dialog, als Wahrheitsfinder in einer immer komplexeren Welt. Ich bin glücklich, dass wir mit Ulrich Weigand an der Spitze die Urania Berlin in die Zukunft führen. Das Team der Urania und der Vorstand stehen hinter ihm.“

Ulrich Weigand betonte zu seinem Einstieg in die neue Position: „Es ist mir eine große Ehre, eine so namhaft bedeutende und erfolgreiche Institution wie die Urania in die Zukunft zu führen. Wir erleben jeden Tag, wie sich Berlin rasant weiter entwickelt. Mit meinen vielfältigen Erfahrungen möchte ich ein gutes Stück dazu beitragen, dass wir Veränderungen besser verstehen und gemeinsam eine lebenswerte Gesellschaft gestalten. Wissenschaftler werden weiterhin neue Erkenntnisse verständlich erklären. Es braucht die Urania aber vor allem als Bürgerplattform für die dringend notwendigen gesellschaftlichen Debatten. Fragen zum Wohnen, Arbeiten und Zusammenleben in der sich wandelnden Stadt sollen die Programmatik der Urania zusätzlich prägen.“

Bereits 2010 hatte Weigand in der Urania die bis heute erfolgreiche Diskussionsreihe „Stadt im Gespräch – Berlin im Wandel“ zu Fragen der Stadtentwicklung angestoßen. Erfahrungen im Bereich der Kultur- und Wissenschaftsvermittlung erwarb er sich auch im Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung. Neben der Leitung der Kommunikations-stelle und des Veranstaltungsprogramms war Weigand dort unter anderem an der Planung des 2019 bundesweit stattfindenden 100. Bauhaus-Jubiläums beteiligt. Zudem hatte er an der Realisierung des in den kommenden Jahren entstehenden Museums-neubaus des Bauhaus-Archivs entscheidend mitgewirkt. Als PR-Experte war er zuvor an der Ausrichtung der Wissenschaftsjahre des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beteiligt.

Bevor Weigand im Herbst 2018 das neue Programm vorstellen wird, weist er auf das spannende, aktuelle Frühjahrsprogramm hin. In der noch bis 30. Juni laufenden Urania-Saison erwartet die Besucher unter anderem Peer Steinbrück mit seinem Vortrag „Das Elend der Sozialdemokratie“ (11.4., 19:30 Uhr), eine Revision der weltberühmten Sammlung der Nationalgalerie bietet Direktor Udo Kittelmann (20.4., 19:30 Uhr), Gregor Gysi und Jürgen Neffe diskutieren, ob das Werk von Karl Marx nach 200 Jahren wieder an Aktualität gewinnt (11.6., 19:30 Uhr) und die ehemalige Bundesministerin und Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages Edelgard Bulmahn erörtert, inwieweit Krisenprävention und Friedensförderung als Herausforderung für die Außen- und Sicherheitspolitik wahrgenommen werden (25.6., 19:30 Uhr).

Die Urania Berlin

Mit ihrer vielfältigen 130-jährigen Tradition ist die Urania Berlin heute ein international bekanntes Zentrum für den Dialog von Wissenschaft und Öffentlichkeit. Täglich vermittelt der Kultur- und Bildungsverein neues Fachwissen aus erster Hand. Allgemein verständlich referieren führende Experten zu aktuellen Fragen aus Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft. Die Urania ermöglicht ihren Besuchern so den Zugang zu aktuellen Forschungsergebnissen und bietet darüber hinaus eine Diskursplattform für den gesellschaftlichen Wandel.

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