Di, 5.1.2016, 19:30

Oft erleben Menschen die alltäglichen Begegnungen in der Familie und im Beruf als unbefriedigend. Sie wünschen sich erfreuliche zwischenmenschliche Begegnungen und leiden darunter, dass viele Begegnungen und persönliche Gespräche häufig in Machtspiele ausarten. Zunehmende Unzufriedenheit,wütende Streitereien oder innere Distanzierungen sind die Folge. Dabei erschwerenauch kulturelle Illusionen, die uns schon in früher Kindheit beigebracht wurden und die wir meistens nicht bezweifeln, unser soziales Miteinander. Wie es anders und viel erfreulicher gehen könnte, zeigt der Vortrag.


Do, 23.4.2015, 19:30

Wir alle kennen Situationen, in denen wir uns ausgenutzt und übervorteilt fühlen. Wir kennen politische Situationen, in denen ausgewogene Diskussionen unmöglich geworden sind und hören von kriegerischen Auseinandersetzungen, in denen eine Minderheit einer Mehrheit ausgeliefert ist. In allen diesen Fällen sind Prozesse aus der Balance geraten mit oft fatalen Folgen. Die Notwendigkeit von Balance ist überall zu erkennen.


Mi, 8.4.2015, 19:30

Wir können mithilfe der Fokussierung unserer Aufmerksamkeit in gewisser Weise steuern, womit wir uns auseinandersetzen. Wir können unsere Aufmerksamkeit auf körperliche, emotionale, intentionale oder mentale Prozesse richten und diese Aufmerksamkeit über einen bestimmten Zeitraum weiterverfolgen. Aber manchmal auch nicht. Manchmal entscheiden wir ohne bewusstes Zutun. Woran das liegt, und wie wir sinnvoll mit den Grenzen in unseren Kompetenzen und Entscheidungen umgehen können, das erfahren Sie heute. Der nächste Vortrag in der Reihe findet am 23.04.


Di, 10.2.2015, 18:30

Von klein auf entstehen Muster und Dynamiken ebenso wie Gewohnheiten, mit denen wir versuchen, die Komplexität unseres Lebens zu reduzieren, um handlungsfähig zu werden und zu bleiben. Diese beeinflussen, wie wir tagtäglich mit uns selbst und unserer Umwelt umgehen. Sie bestimmen, was wir essen und trinken wollen, welche Empfindungen wir in bestimmten Situationen oder gegenüber ausgewählten Personen haben, wie wir verstehen, was sie zu uns sagen und wie wir ihr Handeln interpretieren.


Mo, 2.2.2015, 18:30

Gefühle werden immer noch in ihrer Bedeutung unterschätzt. Verkürzt werden sie als angenehm oder unangenehm bewertet und letztere häufig als störend, bedrohlich oder belastend angesehen. Unangenehme Gefühle will man meistens schnell wieder loswerden. Dadurch kann man/frau die in Gefühlen enthaltenen Informationen nicht für sich nutzen. In gewisser Weise verbinden Gefühle unsere Gegenwart mit der von uns gewünschten Zukunft. Sie ermöglichen uns, intentional zu sein, Absichten zu haben und zu verfolgen.


Mo, 15.4.2013, 19:30

Unsere Fähigkeit, empathisch zu sein, verbindet uns mit allen lebenden Wesen, aber unsere kulturellen Prägungen verhindern seit vielen Jahrhunderten, Mitgefühl und Verbundenheit mit der uns umgebenden Welt zu spüren. Der Mensch hat sich mehr und mehr vereinzelt, und der Verlust des Gefühls von Verbundenheit lässt uns an Einsamkeit leiden. Menschen sind soziale Wesen, sie entwickeln sich erst durch die Wechselwirkungen mit ihrer Umwelt zu den besonderen Persönlichkeiten, die dann ihrerseits durch ihre Handlungen ihre Umwelt mitgestalten.


Mi, 3.4.2013, 19:30

Wie begegnen sich Frau und Mann heute, sowohl als Individuen, als auch als Angehörige ihres Geschlechts? Wovon wird dieses Begegnen geprägt und beeinflusst? Und wie entkommt frau/man den darin angelegten Gefühls- und Wahrnehmungsfallen und stereotypen Bewertungsmustern?


Di, 19.3.2013, 18:30

Die vielfältigen Prozesse, in denen Spiegelneurone eine bedeutende Rolle spielen, werden immer noch weiter erforscht. Obwohl sie erst vor weniger als zwanzig Jahren entdeckt wurden, werden ihre vielseitigen Wechselwirkungen in Bezug auf die Entwicklung der menschlichen Sprache und Zivilisation langsam immer deutlicher. Am bedeutendsten scheint dabei zu sein, dass Spiegelneurone unser menschliches Potential in verstärktem Maße um Intuition und Empathie bereichern. Dazu gehört allerdings, dass wir lernen, unsere inneren Prozesse wahrzunehmen und als Informationen zu nutzen.


Mi, 23.1.2013, 18:30

Forschungsergebnisse über die Arbeitsweise des Gehirns scheinen darauf hinzuweisen, dass das Gehirn bereits Sekunden, bevor ein Mensch eine ihm bewusste Entscheidung trifft, in den betreffenden Bereichen zu arbeiten beginnt. Eine Reihe von Wissenschaftlern hat daraufhin die These vertreten, so etwas wie den 'freien Willen' gäbe es nicht und wir wären nur Ausführende der Handlungsanweisungen des Gehirns. In der Diskussion darüber, ob der Mensch einen 'freien Willen' besitzt oder ob seine Vorstellung, er selbst entscheide, eine Illusion ist, gibt es noch kein endgültiges Ergebnis.


Mi, 2.5.2012, 17:30

Der Mensch ist ein 'selbstorganisierendes System'. Damit schafft er sich seine Wirklichkeit. Aber was heißt das? Leben wir in einer gemeinsamen Wirklichkeit, oder gibt es so viele Wirklichkeiten, wie es Menschen gibt? Und was bedeutet das für unseren Umgang miteinander? Regine Reichwein zeigt, dass wir trotz verschiedener Wirklichkeiten für unsere eigene und die anderer Verantwortung tragen und allen Wirklichkeiten mit Respekt begegnen sollen.