Prof. em. Dr. Gerhard Dohrn-van Rossum

Uhrschlag und moderne Zeitorganisation

Bildung, Fortschritt und Technik - Podiumsdiskussion, Vortrag
C
Di, 27.3.2018, 15:30 Uhr
27.03.2018 - 15:30
Prof. em. Dr. Gerhard Dohrn-van Rossum

Beschreibung

Die Veranstaltungsreihe wird gefördert durch die LOTTO-Stiftung Berlin.

Zeit hat viele Aspekte und Dimensionen und der Satz des Augustinus: „Was also ist ‚Zeit‘? Wenn mich niemand danach fragt, weiß ich es; will ich es einem Fragenden erklären, weiß ich es nicht“, ist immer noch aktuell. In der Kooperation zwischen Urania und Deutscher Gesellschaft für Zeitpolitik wird das „Rätsel Zeit“ in seiner Vielschichtigkeit durch Expertinnen und Experten vorgestellt.

Die Entwicklung der mechanischen Uhr im Mittelalter gehört unbestritten zu den bahnbrechenden technischen Innovationen, die den Aufstieg des Westens ermöglicht haben. Die Lösung von natürlichen Rhythmen und der durch die Uhren herbeigeführte Übergang zum Gebrauch der gleichlangen Stunden hat in den europäischen Gesellschaften zur Entwicklung moderner Praktiken des Umgangs mit der Zeit und zu bis heute wirkmächtigen Formen sozialer Zeitordnungen geführt. Der reich illustrierte Vortrag wird an Beispielen aus vielen Bereichen zeigen, z.B. dem Bildungswesen und der Arbeitswelt, wie unser uhrengesteuerter Alltag unwiderruflich zu einer zweiten Natur geworden ist.

Prof. em. Dr. Gerhard Dohrn-van Rossum, Professor für Geschichte des Mittelalters an der TU Chemnitz, Autor des Buches „Die Geschichte der Stunde“

Eintritt frei, Karten und Reservierungen werden nicht benötigt.

Mehr zum Referenten

Wandel der Zeitorganisation in der Gesellschaft. Lebenszeit und Arbeitszeit - Rede von Dr. Gerhard Dohrn-van Rossum im Rahmen der Kempfenhausener Gespräche

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