Forscher*innen-Identitäten - ohne Leidenschaft wenig Wissenschaft

Wissenschaft soll methodisch kontrolliert und rational ablaufen. Emotionen sind dabei Störfaktoren. Das ist das gängige Klischee das sich die Wissenschaftsgesellschaft selbst gerne noch verpasst. Die konstruierte Identität der Forschenden ist "Ratio pur". Doch weder die Wissenschaften noch die Wissenschaftler*innen genügen diesem Bild. Wir wissen aus der Motivationsforschung, dass ohne Emotionen kaum etwas läuft und die hochemotionalen Streitigkeiten in den diversen Wissenschaftszweigen dokumentieren, dass es eher nicht Kühle des Verstandes  ist, die dazu führt, dass sich wissenschaftliche Innovationen durchsetzen. Die Reihe stellt vor, welche Bedeutung Emotionen für ein Leben für die Forschung haben.

 
Emotionen im Feld
Identitäten im Forschungsalltag
Mensch und Gesundheit - Podiumsdiskussion
Fr, 6.12.2019, 19:30
Prof. Katja Liebal, Prof. Thomas Stodulka, Prof. Oliver Lubrich

Bereits stattgefundene Veranstaltungen dieser Reihe