Vom Werden und Vergehen des Kapitalismus - aber was kommt dann?

Cornelia Jentzsch im Gespräch mit Ulrike Herrmann

Vom Werden und Vergehen des Kapitalismus - Ulrike Herrmann im Gespräch mit Cornelia Jentzsch

Der Kapitalismus ist faszinierend: Er hat nicht nur enormen Wohlstand hervorgebracht, sondern auch die Entwicklung der westlichen Demokratie mit ermöglicht und die durchschnittliche Lebensdauer um Jahrzehnte verlängert. Doch so segensreich der Kapitalismus war – wird er demnächst enden? In einer endlichen Welt ist unendliches Wachstum nicht möglich. Schon jetzt werden Rohstoffe und Umwelt knapp. Der Kapitalismus benötigt jedoch Wachstum, um stabil zu sein. Was also kommt nach dem Kapitalismus? Um die Zukunft richtig zu gestalten, muss man die Vergangenheit verstehen. Ulrike Herrmann erklärt, wie der Kapitalismus entstanden ist und warum Geld nicht das Gleiche ist wie Kapital.

 

Ulrike Herrmann arbeitet als Wirtschaftskorrespondentin bei der "tageszeitung" (taz). Zudem ist sie regelmäßiger Gast im Radio und im Fernsehen. Herrmann ist ausgebildete Bankkauffrau und hat an der FU Berlin Geschichte und Philosophie studiert. Zuletzt erschienen ihre Bestseller "Hurra, wir dürfen zahlen" (2010), "Der Sieg des Kapitals" (2013), "Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung" (2016) sowie „Deutschland, ein Wirtschaftsmärchen“ (2019).

 

In Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung