© Joe Hewitt

Zero Waste – Kunst und Wissen

Unsichtbarer Müll: Feinstaub, Mikroplastik, Giftstoffe

Mensch und Natur - Gespräch, Vortrag
C
Mi, 21.9.2022, 19:30
21.09.2022 - 19:30
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Leandra Hamann, Sybille Neumeyer, u.a.

Beschreibung

Unsichtbarer Müll wie Feinstaub, Mikroplastik und Giftstoffe gefährdet die Gesundheit unseres Planeten. Mit Leandra Hamann werden wir diskutieren, wie der Eintrag von Mikroplastik in die Umwelt vermieden werden kann. In der Natur sucht sie Vorbilder für innovative Filter für Waschmaschinen und analysiert aktuell filtrierende Fische.

Die Atmosphärenwissenschaftlerin Erika von Schneidemesser wird die Situation in Berlin erörtern und auf die Rolle eingehen, die Mobilität und städtische Infrastruktur bei der Luftverschmutzung spielen. Bei einer Honigverkostung erläutert die Künstlerin Sybille Neumeyer Zirkulation, Akkumulation und Metabolismus von Schadstoffen aus Insektenperspektive. Wie können wir die Langzeit-Auswirkungen von Giftstoffen auf die mehr-als-menschlichen Lebenswelten und die Gesundheit des Planeten vorausdenken und verhindern?

Leandra Hamann ist Bionikerin und Expertin für Mikroplastik am Institut für Evolutionsbiologie und Ökologie, Universität Bonn.

Sybille Neumeyer ist Künstlerin und forscht disziplinübergreifend u.a. zu polyphoner, ökozentrischer Erzählung und Umweltthemen.

Dr. Erika von Schneidemesser forscht u.a. zu urbaner Luftverschmutzung am Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) Potsdam.

Moderation: Hannah Beck-Mannagetta und Lena Fließbach, Kuratorinnen der Reihe Zero Waste – Kunst und Wissen, konzipieren seit 2014 gemeinsam Ausstellungs- und Vermittlungsformate an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft.
 


Die Reihe Zero Waste – Kunst und Wissen beschäftigt sich mit unterschiedlichen Facetten ökologischer Nachhaltigkeit und urbanem Zusammenleben von Pflanzen, Tieren und Menschen. Ob in Architektur, Mode, Kulinarik, Mobilität, Gärten oder kultureller Praxis - was sind die Herausforderungen einer auf die Zukunft gerichteten Ausgestaltung von Stadt? Können dabei künstlerische Perspektiven etwas verbildlichen, fühlbar und verstehbar machen, das uns reine Daten und Fakten nicht vermitteln können?

Die jeweiligen Expert:innen stellen ihre Arbeit im Dialog vor, wobei im Laufe der Veranstaltung auch eine künstlerische Arbeit präsentiert und der Austausch mit dem Publikum gesucht wird. Die Reihe verknüpft Erfahrungen aus der Wissenschaft, der Kunst und der Nachhaltigkeitsbewegung, um einen Raum für innovative Diskussionen unabhängig von Disziplinen zu schaffen und gemeinsam ins Handeln zu kommen. 

Alle Veranstaltungen der Reihe

StadtNatur - Berlin ökologisch denken

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