bzw.:BEZIEHUNGSWESEN

Intersektionale psychische Gesundheit

Workshop mit Sookee


So wie jede Biographie höchst individuell verläuft und es durch herausfordernde oder sogar traumatische Erlebnisse zu psychischen Belastungen und Erkrankungen kommen kann, so sehr schreiben sich auch Diskriminierungserfahrungen in sie ein – mit ähnlichen Effekten. Gewaltvolle Machtdynamiken wie Rassismus, Queerfeindlichkeit, Klassismus oder Ableismus werden nach wie vor nicht ausreichend als Faktoren psychischer Erkrankungen in Betracht gezogen. So gibt es beispielsweise einen nennenswerten Bedarf an Therapeut*innen, die auf diese Dimensionen von Traumaursachen spezialisiert sind – fachlich aber auch aufgrund von Erfahrungsexpertise. Der Workshop sucht nach Wegen in ein struktursensibles Verständnis von Psychologie und therapeutischen Angeboten im Sinne einer spezifischen Gesundheitsversorgung für marginalisierte Gruppen. Workshopleitung Sookee begrüßt Stephanie Cuff-Schöttle, Dipl. Psychologin und Gründerin von De_Construct und weitere Gäste Foto: Clay Banks / unsplash