Urania-Reihen

Nutzen Sie das Format der Reihen in der Urania Berlin, um komplexe und interdisziplinäre Themen zu vertiefen und Veranstaltungen, die Ihnen besonders gut gefallen haben, auch in Zukunft im Blick zu behalten. Die einzelnen Termine setzen natürlich nicht den Besuch der gesamten Reihe voraus, weder inhaltlich noch formal.

„Abends warm“ eröffnet den Austausch verschiedener Generationen, um voneinander zu lernen, um Lebensentwürfe abzugleichen, um sich gegenseitig zu erzählen, wie es früher war und wie es heute ist. Der rote Faden des Trialogs sind Betrachtungen von Lebensrealitäten: Manchmal sind sie abstrakt und groß, manchmal konkret und scheinbar trivial. Es geht um Körperbilder, Liebe, Berufswünsche, Sexualität, (mentale) Gesundheit, Geschlechterrollen, Menstruation, Engagement, (Selbst-)Vertrauen, Lebensziele, Ängste, Träume, Gesellschaft, Sinnfragen. 

Sookee – Jahrgang 1983 - begibt sich mit einer jugendlichen und einer sich in der zweiten Lebenshälfte befindlichen Person ins Gespräch. Wo trennen uns die Jahrzehnte, wo verbinden sie uns? Welche Erfahrungen machen junge Menschen heute eventuell nicht mehr? Welche bleiben ihnen erspart? Welche werden ihnen wodurch genommen? Wie haben Errungenschaften, beispielsweise der 68er Generation, das Fundament für heutige gesellschaftliche Prozesse gelegt? Die Themen sind groß und die Gedanken sind frei. Sookee ist neugierig in beide Richtungen und feiert die Unterschiedlichkeit, die voll zwischenmenschlicher Verbindung ist. 

 

Sookee ist Musikerin und queerfeministische Aktivistin. Antifaschismus ist für sie die Basis gesellschaftlichen Miteinanders. 

 

In Kooperation mit der Berliner Landeszentrale für politische Bildung

Die Neurowissenschaften bilden eines der größten und stärksten Forschungsfelder Berlins. Mit der Vortragsreihe Berlin Brains möchten wir Ihnen die Bandbreite dieser Forschung in unserer Stadt zeigen. Die 7. Staffel dieser erfolgreichen Zusammenarbeit von Charité und Urania wird gemeinsam präsentiert von: Einstein-Zentrum für Neurowissenschaften, Exzellenzcluster NeuroCure, Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC), Sonderforschungsbereich 1315 (SFB1315), Centrum für Schlaganfallforschung Berlin (CSB), Bernstein
Zentrum für Computational Neuroscience Berlin (BCCN).


Das konzeptionelle Motto lautet »Junior trifft Senior«. Jeweils zwei Neurowissenschaftler*innen stellen gemeinsam ihre aktuelle Forschung vor.

Interkulturelle und interreligiöse Kompetenzen werden in einer pluralen Gesellschaft wichtiger denn je. Religionen und Weltanschauungen ringen um Werte und Einstellungen und gestalten das Zusammenleben mit. Sie tragen in sich ein sinnstiftendes Friedenspotential, können aber auch Gewaltprozesse fördern. Welche religionspolitischen und vor allem spirituellen Perspektiven eröffnen sich im Dialog der Religionen und Weltanschauungen? Diese Reihe bietet dazu aktuelle Themen mit interessanten Gesprächspartner*innen.

Bücher im Gespräch - Die monatlich wiederkehrende Präsentation aktueller Sachbuch-Neuerscheinungen. Andreas Wang wertet die Empfehlungen der Jury „Sachbücher des Monats“ aus - aktuell, anschaulich, informativ – und immer im Gespräch mit einem Gast.
Wie sähe eine gerechte Gesellschaft aus? Was heißt es eigentlich, deutsch zu sein? Und wie soll das Deutschland der Zukunft aussehen? Das sind wichtige Fragen, über die wir Bürger*innen eigentlich viel öfter diskutieren müssten. Oft ist es aber nicht leicht, einen passenden Rahmen für eine solche Diskussion zu finden. Das deutschlandweite Diskutierprojekt „Was ist uns wichtig?“ bietet diesen Rahmen und kommt wieder an die Urania. Das Besondere dabei ist das Format, das in Harvard entwickelt wurde: kein Vortrag, kein Podium - alle, die im Raum sind, diskutieren mit. Sie auch?!
Digitalisierung zieht sich durch alle Lebens- und Wissensbereiche und ermöglicht die Erschließung neuer Erkenntnisse in nie gekannter Präzision, Vielfalt und Komplexität. Die Grundlagen wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns, wie unseres Weltbildes, sind daher neu zu diskutieren: Wie verändern digitale Techniken die Welt, die wir doch weiterhin analog sehen, hören und riechen? Was haben wir gewonnen, wenn die Speicher mit allen nur erdenklichen Daten unseren Alltag nicht nur erleichtern, sondern bestimmen?
Diese und weitere Fragen diskutieren herausragende Experten aus unterschiedlichen Fachgebieten in einer Reihe von Vortragsgesprächen mit Dr. Ulrich Bleyer, Direktor der Urania a.D.

Wenn Sie genauer auf unseren Planeten schauen, erkennen Sie sehr schnell, welches Wunder er darstellt, wie vielfältig die Bedingungen seiner Entstehung sein mussten, wie verletzlich er ist, aber auch, welche Schönheit und Lebenskraft er trotz seiner Bedrohung noch immer ausstrahlt.

In dieser Vortragsreihe, die häufig in Form einer Multivision angeboten wird, zeigen Ihnen unsere Referent*innen Blicke auf unsere außergewöhnliche Erde, die sich diese oft erst sehr abenteuerlich erschließen mussten.

Corona verhindert auch das Feiern großer Jubiläen. Entweder trifft man sich in kleinem Kreis und verschiebt das große Fest auf die Zeit nach der Pandemie. Der Kunsthistoriker Thomas R. Hoffmann möchte die Jubiläen feiern, wie sie fallen. So wird er zusammen mit dem Urania-Publikum – unter Einhaltung der AHA-Regeln – die herausragenden Leistungen von namhaften Künstlern würdigen, die im Pandemie-Jahr 2021 einen bedeutenden Festtag feiern.
Den Auftakt in seinem „Fest der Besten“ bildet Albrecht Dürer, dessen 450. Geburtstag wir in diesem Jahr begehen. Das zweite Jubiläum ist Caravaggio gewidmet, dessen Todestag sich zum 350. Mal jährt.
Der Schriftsteller und ehemalige Generalsekretär der Humboldt-Stiftung Dr. Manfred Osten sucht das Gespräch mit interessanten Menschen aus Kultur, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft, denen gemeinsam ist, dass sie viel zu sagen haben. Im gemeinsamen Gespräch auf der Bühne der Urania Berlin vertieft Osten mit seinen prominenten Gästen wichtige und aktuelle Fragen, die uns alle bewegen, und richtet den Blick dabei auch auf die Zukunft unserer Gesellschaft.

Lockere Gespräche mit spirituellen Praktiker*innen und Denker*innen, bei Wasser oder Wein über Gott und die Welt; über religiöse Feste, Bräuche und Zeiten: Das ist 'Religion am Küchentisch'.

Unverkrampftes Fachsimpeln über Sex. Längst ist Sex für viele Menschen mehr als etwas, das man nebenbei und sprachlos erledigt. Vielmehr ist Erotik zu einem Selbstfindungsthema mit geistigem Überbau geworden, einem Subjekt, über das man spricht und liest.

Nun auch als Podcast:
"BDSM für Dummys" - Brenda Strohmaier im Gespräch mit Felix Ruckert
"Ziemlich bi" - Brenda Strohmaier im Gespräch mit Heinz-Jürgen Voß
"Sex ist wie Broccoli" - Brenda Strohmaier im Gespräch mit Carsten Müller
"Let's talk about Sex - aber wie?" - Brenda Strohmaier im Gespräch mit Karina Kehlet Lins

In Zusammenarbeit mit Architektenkammer Berlin und Der Tagesspiegel realisiert die Urania seit 2010 die Reihe „Stadt im Gespräch – Berlin im Wandel“. Mit Themen rund um Architektur und Stadtentwicklung in der Hauptstadt fanden bereits zahlreiche sehr erfolgreiche und gut besuchte Diskussionsforen statt.

Die Veranstaltungen im Rahmen des Projekts „StadtNatur – Berlin ökologisch denken“ werden gefördert durch die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Der Kunsthistoriker Thomas R. Hoffmann nimmt uns mit nach Mailand, London und Madrid in die herausragenden Kunstmuseen und führt uns ganz dicht vor die Bildwerke. So nahe, wie es vor Ort gar nicht möglich ist aufgrund der Sicherheitsabstände vor den berühmten Bildwerken.
Tabulose Gespräche über Drogen, Rausch und Sucht. Seit Jahrtausenden sind Rausch und Drogen feste Bestandteile der Gesellschaft. Manche Substanzen sind legal und akzeptiert, andere illegal und geächtet. Einige sind Identifikationsmerkmale ganzer Subkulturen. Es ist an der Zeit, offen, vorurteilsfrei und ohne Wertung über Drogen zu sprechen. 
 
Jochen Müller, Konzeption und Moderation