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Kiezgeschichte – Friedrichshain und Kreuzberg im geteilten Berlin

Kultur, Reisen und Berlin - Vortrag, Buchvorstellung
C
Mi, 31.1.2018, 17:30 Uhr
31.01.2018 - 17:30
Dr. Hanno Hochmuth

Beschreibung

Die traditionellen Berliner Arbeiterbezirke Friedrichshain und Kreuzberg gehören heute zu den attraktivsten Wohnlagen der Stadt. Dabei galten die beiden Bezirke lange Zeit als das Armenhaus Berlins. Nach der Teilung der Stadt lagen Friedrichshain und Kreuzberg direkt an der Systemgrenze des Kalten Krieges zwischen Ost- und West-Berlin, doch trotz der Berliner Mauer teilten die benachbarten Bezirke ähnliche gesellschaftliche Herausforderungen und boten Freiräume für alternative Lebensformen. Seit dem Mauerfall haben sie sich rasch wieder angenähert und bilden inzwischen einen gemeinsamen Stadtbezirk mit stetig wachsender Anziehungskraft. Der Referent untersucht die geteilte Geschichte Berlins und zeigt, wie der Kiez in Ost und West erfunden wurde.

Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 91 selbständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Das Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF) erforscht die deutsche und europäische Zeitgeschichte im 20. Jahrhundert und ihre Auswirkungen bis in die Gegenwart.

Dr. Hanno Hochmuth, Historiker, Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam

Der Eintritt ist frei, Karten werden nicht benötigt.

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