Wer darf ich werden?

Menschenrechte in der Leistungsgesellschaft

Politik, Wirtschaft und Gesellschaft - Podiumsdiskussion
C
Di, 10.12.2019, 20:00
10.12.2019 - 20:00
zu Kalender hinzufügen
Mod.: Natalie Amiri

Beschreibung

Haben Menschenrechte wirklich einen allgemeinen Anspruch? Kann ein Gesellschaftssystem, das auf Wachstum und Leistung aufgebaut ist, die Menschenrechte überhaupt beachten? Können die Menschenrechte als Grundkonzept in einer Leistungsgesellschaft überleben oder stehen sie dieser entgegen?

Spätestens seit der Verabschiedung der UN-Menschenrechtsdeklaration 1948 haben die Menschenrechte als Grundkonzept der europäischen Gesellschaft einen universalen und globalen Anspruch. Doch werden heute, in der immer schneller funktionierenden, wachstumsorientierten Leistungsgesellschaft, Grundprinzipien wie etwa das Recht auf freie Entfaltung zunehmend infrage gestellt.

Wo bleiben die Rechte auf Bildung, Wohnraum und Freizeit und ist unser Verständnis von einer Leistungsgesellschaft am Ende sogar diskriminierend? Welche Strategien und Utopien sind denkbar, um mehr Gerechtigkeit und Rechte für alle Menschen zu gewährleisten?

Auch im Diskurs um den gleichberechtigten Zugang zu Bildung und Wohnraum, gewinnen diese Fragen zunehmend an Relevanz. Im Rahmen unserer Reihe Urania kontrovers sollen die verschiedenen Spannungsfelder diskutiert und eine zukunftsweisende Perspektive aufgezeigt werden. Wie kann man heute trotz der leistungsorientierten Gesellschaft die Menschenrechte stärken? Wo sind sie unabdinglich und was ist Leistung überhaupt für eine gesellschaftliche Norm?

Wir wollen hinterfragen, ob Menschenrechte und Leistungsgesellschaft tatsächlich einen Widerspruch darstellen.

Moderiert wird die Veranstaltung von der Journalistin Natalie Amiri.

Zur Anmeldung

Während der Veranstaltung werden Foto und Videoaufnahmen gemacht.

In Zusammenarbeit mit Open Society Foundations
 

Alle Veranstaltungen der Reihe

Urania kontrovers

Diese Seite teilen

F T I

Ähnliche Veranstaltungen